Wir sind so gegen 8:30 Uhr aufgestanden. Ich habe dann erstmal meinen Grill sauber gemacht. Dabei habe ich noch mit einem sehr netter Mann gesprochen, der den Amish People angehört. Er hat erzählt, er ist mit seiner Frau und seinen 7 Kindern …. 6 Wochen in den USA unterwegs. Dann hat er noch erzählt, dass die Sprache der Amish vom Schwäbischen abstammt – er hat dann ein bissel deutsch mit mir sprechen können. Wir haben uns dann noch eine schöne Reise gewünscht. Später hat der Matthias auch noch mit ihm gesprochen und wir wären dann abends zu Lagerfeuer eingeladen gewesen. Das wäre bestimmt toll gewesen, aber leider wind wir ja alle abgereist. Ich habe dann noch gesehen, dass die Kinder alle richtige alte Kleider angezogen haben, bevor sie ihren Ausflug gestartet haben – das es sowas noch gibt…
Wir haben dann gefrühstückt und uns so gegen 10:30 Uhr verabschiedet. Ich habe die eMail Adressen und vielleicht fahre ich ja mal an den Millstätter See – schön solls ja da schon sein :-).
Die 3 sind dann auch losgefahren, obwohl sie eigentlich den Timo mit nach Las Vegas nehmen wollten. Irgengwann sind sie dann angehalten und haben bestimmt gemerkt, dass er noch fehlt :-).
Ich war dann so gegen 2 in Page, habe dann erstmal getankt und eingekauft und dann noch meine Lodge im Yellowstone in einen Zeltplatz getauscht. Wie schon geschrieben, hatte ich so alleine in der Lodge im Grand Canyon ein komisches Gefühl – da ist zelten einfach viel schöner!
Dann bin ich noch kurz zum Horseshoe Bend gefahren. Dort hat der Colorade einen Hufeisenförmigen Canyon in die Langschaft geschnitten, sieht auch echt toll aus. Dann bin ich nach Bis Water gefahren. Von dort wollte ich dann mal wieder eine Schotterstraße (diesmal 75 Meilen) fahren. Im Big Waten habe ich mir dann im Visitor Center eine Karte besorgt und noch den Ranger gefragt, ob die Straße denn ok ist. Ich habe ihm dann noch gesagt, wo ich zelten möchte. Es hat dann gesagt, die Straße ist ok, aber ich werde es nie und nimmer auf den Zeltplatz schaffen und wenn ich wöllte könnte ich irgendwo an der Schotterstrasse kostenlos zelten. Das fand ich dann ja mal richtig aufregend!
Ich bin dann auch so ca. 65 Meilen gefahren – Die Straße war richtig anstrengend, da sie sehr kurvig und sehr steinig war. Diesmal bin ich auch viel vorsichtiger gefahren :-).
So ca. 10 Meilen von dem Ende der Schotterstraße (hoffentlich) habe ich eine tolle Stelle zu zelten gefunden. Ich habe dann mein Zelt aufgebaut, mir Burger gegrillt und ein Lagerfeuer angemacht.
Später habe ich dann mal wieder Tagebuch geschrieben, nun fühle ich mich Irgendwie wie ein Cowboy mit Laptop :-). Aber so richtig ist das auf Dauer glaube ich auch nix so ganz alleine ohne Zeltplatz. Seitdem ich hier so gegen 7 angekommen ist, ist auch gar kein Auto vorbeigefahren und nun ist es auch schon wieder nach 10.
So langsam ist mein Lagerfeuer abgebrannt und ich bin nun auch endlich fertig mit schreiben. Der Sternenhimmel hier ist natürlich wieder der Hammer. Diesmal gibt’s ja außer von mir gar kein Licht.
Also mal sehen, wie meine erste richtige Nacht alleine in der Natur so wird – irgendwie finde ich es ja schon sehr aufregend :-).
3 Kommentare:
Jetzt wirste aber putzig! Ich als deine Mama will weiterhin wegen dir ruhig schlafen können! Kannste nicht wenigstens irgenwo in Menschennähe dein Zelt aufschlagen?!
Bist kein Cowboy, auch kein Indianer, kein Yeti oder Braunbär!
In dem Sinne- nicht übertreiben!
Hallo Cowboy, nicht dass Du am Ende noch "verwilderst" :-) Fehlen nur noch Stiefel, Hut und Pferd ... also Mut hast Du schon! Wirst am Ende noch zum Herdentreiber? Die Maultiergruppe jedenfalls hast Du schon ganz gut zusammengetrieben ;-) Super Bild ...
Howdy aus dem Havelländle
No risk, no fun!!
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