Dienstag, 5. Juni 2007

Freitag 01.06.2007

Nachdem ich mit Frühstück (Bagel + Muffin) und duschen eigentlich recht schnell losgekommen bin (7:20) wollte ich erstmal einkaufen gehen und meinen großen Einlaufszettel abarbeiten. Einen großen Laden hatte ich auch recht schnell gefunden (der war eigentlich direkt neben dem Hotel) aber dummerweise hat der erst 8 Uhr aufgemacht. Na Super, da will man mal im freien Amerika unter der Woche zeitig einkaufen und dann hat nix offen. Ich bin dann erstmal weitergefahren, da ich mir einen Campingartikelverkauf schon zu Hause rausgesucht hatte, der eigentlich auf dem Weg lag (wenn ich nicht in die falsche Richtung gefahren wäre). Aber so bin ich nach einer Weile bei einem Supermarkt vorbeigekommen der dann auch offen hatte. Dort habe ich dann den ersten Teil meiner jetzigen Ausrüstung und ein paar wichtige Lebensmittel gekauft. Nachdem ich dann nach ein paar Kilometern festgestellt habe, dass ich in die falsche Richtung gefahren bin, habe ich gewendet und bin ewig und mit einigen Verfahrern im Campingladen angekommen. Dort habe ich mir dann noch einen Gasbrenner – heute schon ausprobiert – eine Gaslampe – auch sehr toll – und eine Vorratskiste gekauft. Dann bin ich so gegen 09:30 Uhr endlich los mit meiner heutigen langen Runde. Ich bin erstmal – wieder erst im zweiten Versuch – nach Süden in Richtung Huntington Beach (Jürgen lässt grüßen) und Newport Beach gefahren. Dort habe ich zum Glück auch zweimal einen Parkplatz gefunden, der noch freie Zeit hatte und wodurch ich immer kostenlos parken konnte. Dort bin ich dann auch mal ausgestiegen und habe die Surfer fotografiert.

Außerdem waren echt viele Fahrradfahrer und Jogger unterwegs. Was auch noch lustig war, war das recht viele Hubschrauber – bestimmt sehr wichtige Geschäftsmänner – unterwegs waren.

Nachdem ich mich satt gesehen hatte bin ich weiter in Richtung Süden bis nach Dana Point gefahren. Die Gegend ist wirklich sehr schön und auch sehr teuer!

Von dort bin ich dann immer der 74 bis nach Palm Desert gefolgt. Die Strasse geht ab und zu durch schöne Naturschutzgebiete – in einem habe ich auch eine schöne Pause gemacht – und durch sehr dichte Besiedlung durch die man unsagbar langsam durchkommt. Auf der Straße habe ich einige Amerikaner mit meinem forschen Fahrstil abgedrängt. Die sind immer sofort zur Seite, wenn ich etwas näher aufgefahren bin. Nicht so wie in Deutschland J.

Ich bin dann weiter durch ein ausgetrocknetes Flusstal zum Joshua Tree Nationalpark gefahren. Eigentlich wollte ich 14:00 Uhr da sein, aber ich habe erst auf 17:00 Uhr geschafft. Dann war auch das Visitorcenter zu.

So bin ich dann gleich weiter zu dem Zeltplatz, auf dem ich übernachten wollte gefahren. Hier habe ich erstmal ein weilchen geschaut, welcher Platz mir wohl am besten gefallen wird und habe dann einen schönen mit einem Joshua Tree gefunden.

Hier mal mein Zeltplatz (ich finde das Foto ja so cool):

Nachdem ich mein Zelt aufgebaut hatte bin ich nochmal mit dem Auto zum Key View Aussichtspunkt gefahren. Der ist schon recht schön, nur war in dem Tal so viel Smog, dass man kaum etwas gesehen hat.

Später habe ich dann bei mir am Zelt schön gekocht (Nudeln mit Tomatensoße) und noch den Sonnenuntergang angeschaut.

Nun gehe ich 21:48 Uhr schlafen. Draußen ists aber noch ganz schön laut und im Zelt drin ists noch ganz schön heiß. Mal sehen, wie die Nacht wird.

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