Donnerstag, 28. Juni 2007
Danke
Mittwoch 27.06.2007
Und dann machts *Patsch* und man ist wieder da. Nach einer so langen und irgendwie im Leben doch auch kurzen Zeit sitze ich nun wieder in meiner Wohnung und frage mich – wow was war das – wie war eigentlich das Leben vorher, zu dem ich ja irgendwie zurückfinden sollte. Es ist schon krass, wie sehr ich in den 4 Wochen in einer anderen Welt gelebt habe, ohne dass mir das wirklich bewusst war. Das wird mir erst jetzt, hier in Stuttgart so ganz klar.
Wie meine liebe Mutter schon geschrieben hat, wird es bestimmt auch lange dauern, bis ich alles so richtig verarbeitet habe.
Zusammenfassend muss ich zu der Reise nochmal sagen, dass ich noch nie so intensiv einen Urlaub erlebt habe. Die anderen Reisen waren deswegen überhaupt nicht schlecht, aber auf jeden Fall anders und erholsamer. Diesmal habe ich in den 4 Wochen so ca. 2 Stunden mal richtig relaxt (am Fluss im Zion) wobei ich ja dann auch gleich eingeschlafen bin. Den Rest der Zeit hatte ich immer irgendwas zu tun. Trotzdem fühle ich mich erholt und gut nach dem Urlaub, was auch daran liegt, dass ich in den 4 Wochen praktisch nie so wirklich an das Leben und die Arbeit in Stuttgart gedacht habe. Es ist einfach so, dass man, wenn man alleine reist, viel mehr Kontakte knüpft und dadurch auch viel besser die Leute in dem jeweiligen Land kennenlernt. Das fand ich sehr faszinierend. Von daher würde ich diese Reise nach den ganzen Vorfällen hier zu Hause immer wieder genau auf diese Art und Weise machen.
Dann noch kurz ein paar technische Daten: Ich habe insgesamt doch keine 5000 Bilder gemacht, was aber auch daran lag, dass ich in der letzten Woche eingebrochen bin mit der Anzahl der Bilder pro Tag :-). Ich habe nun 3500 Bilder, die ich allen interessierten Leuten gerne mal in aller Ruhe zeige. Wenn ihr wisst, wie viel Zeit ich pro Bild mit Euch verbringen kann, dann wisst ihr, dass es sehr lange dauern wird! Gefahren bin ich am Ende recht genau 7500 Meilen, was nach Adam Riese ziemlich genau 12000 Km bedeutet. In 4 Wochen ist das echt krass, ich hätte im Vorfeld nicht gedacht, dass es so viel wird. Trotzdem war für mich eigentlich nur der 1000 Meilen Tag so richtig anstrengend vom fahren her. Zum Vergleich: Meine aktuelle Jahresfahrleistung hier mit meinem Auto liegt bei ca. 8000 Km. Ich hab auch richtig Angst wieder in mein Auto zu steigen, da ich doch gar nicht mehr mit so nem kleinen Auto, in Deutschland (wo alle so rasen und ganz anders fahren) und ohne Automatik (ja man muss die Kupplung und nicht nur die Bremse beim Anlassen drücken und dass vergesse ich auf jeden Fall irgendwann mal) fahren kann. Wie viel Geld die Reise gekostet hat, weiß ich noch gar nicht. Es war aber auf jeden Fall, trotz den teilweise recht günstigen Zeltplätzen nicht wenig, was vor allem auch durch das tanken kommt, an das ich im Vorfeld ja gar nicht so wirklich gedacht hatte.
Zur Rückreise gibt’s noch folgendes zu berichten. Ich bin morgens dann 6 Uhr zur Autoabgabe gefahren. Die Frau, die mein Auto gecheckt hat, hat dann noch gesagt, dass bestimmt eine Nachgebühr für die Reinigung fällig wird – ich hab erst noch ein bissel mit ihr diskutiert, es dann aber gelassen, mal sehen, was jetzt kommt. Es war aber auch wirklich total dreckig, sowohl innen als auch außen. Am Flughafen war dann alles ganz schön anstrengend, da ich mit dem Riesengepäck ewig rumlaufen musste und auch so riesige Schlangen waren. Ich war dann auch erst kurz vor dem Eincheckstart am Gate.
Im ersten Flieger habe ich neben einer Frau gesessen, die mit ihrem Mann (Pfarrer) zu einer Hochzeit in der Nähe von Atlanta unterwegs war. Wir haben uns dann ewig über die Bibelgeschichte und den Glauben unterhalten, so dass die 5 Stunden total schnell vorbei waren. Ich finde die christliche Geschichte ja schon sehr interessant und bedauere auch ein bissel, dass ich diese nicht als Kind gelernt habe, aber das ist jetzt kein Vorwurf!
In Atlanta hatte ich dann auch nur nen kurzen Aufenthalt. Im Flieger nach Stuttgart hats dann so richtig „Peng“ gemacht. Ich war ja nun die ganzen 4 Wochen nur von Urlaubern oder notorisch optimistischen Amerikanern umgeben, die wirklich nie über irgendwas gemeckert haben, sondern für die es höchsten „great“, „awesome“, „wunderful“ und vielleicht mal „good“ gibt. Im Flieger hat dann eine richtige Schwäbin mit ihren zwei älteren Kindern gesessen und sie hat sich dann die ganze Zeit nur über irgendwas und irgendwen aufgeregt. Ich dachte mir, das gibt’s ja nicht, nun ist der Urlaub vorbei! Zum Glück hat sie mich dann nach kurzer Zeit darauf hingewiesen, dass ja ganz hinten noch ne ganze Bank frei ist. Das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen, da ich ja auch schlafen wollte. Ich habe dann eine Stewardesin gefragt, ob ich mich da hin setzen kann und da das kein Problem war, hatte ich dann auf dem Flug einen tollen Sitz, bei dem ich endlich auch mal die Füße hochlegen konnte. Ich habe dann sogar auch ein bissel geschlafen. Trotzdem war ich dann in Stuttgart so richtig durch den Wind und wusste erstmal gar nicht, was das jetzt ist, welche Zeit ist, usw.
Nochmal zur Mentalität der Amerikaner. Das klingt vielleicht alles einfach und oberflächlich, aber trotzdem finde ich es schön, mit positiven und optimistischen Menschen zu sprechen!
Nun sitze ich auf der Couch, packe ein bissel aus, müsste eigentlich ne Menge Wäsche waschen und schaue mal, wie schnell ich ins Leben zurück finde.Dienstag 26.06.2007
Ich habe bis circa 9:30 Uhr geschlafen und hab dann erstmal noch etwas von dem Rest von dem Frühstück im Motel geholt. Ich hab dann 2 Toasts gegessen und etwas Orangensaft getrunken. Danach habe ich nachgefragt wann die Check-Out Zeit ist. Diese war 12:00 Uhr. Da ich nicht mehr einschlafen konnte und ich eigentlich auch nichts weiter mehr am Tag vorhatte, dachte ich mir, dass ich mal mit dem packen anfangen kann. Ich musste ja alles was völlig verstreut im Auto rumlag (wie schon geschrieben, hatte aber alles sein System :-) ) in die 2 Taschen und die 2 Rucksäcke reinbekommen. Ich hab dann auch schon eine ganze Menge aussortiert, da ich mir dann schon gedacht hatte, dass ich nicht nochmal im Zelt übernachten werde. Ich hab dann 2 Stunden lang rumgepackt und geräumt und bin dann auch ganz gut fertig geworden. Erstaunlicherweise hat eigentlich alles in die 2 Taschen gepasst, die schon auf der Hinreise voll waren, obwohl ich wirklich nicht wenig neues gekauft habe und eigentlich nichts weiter nicht mit zurück genommen habe. Das einzige, was ich nicht mehr zurücknehmen wollte, war die Alumatte (die schon ganz schön viel Platz weggenommen hat) und ein Campingführer (den ich nie gelesen hatte, der aber echt viel Platz weggenommen hat). Sonst habe ich eigentlich alles wieder mit eingepackt. Gegen 12 bin ich dann gestartet, ich habe dann nochmal kurz an einem anderen Motel angehalten um über deren W-Lan (meins hatte mal wieder keins) die letzten beiden Tage in den Blog zu stellen. Dann bin ich auf die letzten 500 Meilen meiner Reise nach Los Angeles gestartet. Ich habe ich Gilroy nochmal kurz angehalten um zu tanken und im Outlet nach einer Sonnenbrille zu schauen. Da die aber alle nicht so toll und auch sehr teuer waren, bin ich dann recht schnell weiter gefahren.
Auf dem Weg bin ich dann noch an der Riesen-Rinderfarm vorbeigekommen, von denen die Österreicher erzählt hatten. Aufgefallen ist mir das eigentlich nur wegen dem fürchterlichen Gestank, der auf einmal in meinem Auto war. In der Farm warten auf engstem Raum Massen von Rindern auf ihr Ende. Sie werden dann noch bei richtiger Hitze von riesigen Sprinkleranlagen feucht gehalten … echt krass!
Ansonsten gings so ca. 200 Meilen nur aber auch wirklich nur geradeaus! Kurz vor Los Angeles wurde es dann mal wieder etwas kurviger.
Ich wollte als erstes an den Zeltplatz direkt am Flughafen (der ist direkt auf dem Strand und direkt über einem starten die Flugzeuge, ist eigentlich echt interessant, aber natürlich nicht ganz so still) fahren, da ich dachte, dass ich dort ein paar „Neuankömmlinge“ finde, die mir vielleicht meinen Herd und meine Kühltasche abkaufen. Als ich dann so gegen 7 am Strand angekommen bin, waren aber leider nur Laer dort, die ich nicht fragen wollte. Also bin ich dann wieder weggefahren und hab nochmal kurz am Flughafen gehalten, um zu fragen, wann ich denn einchecken kann. Wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich dann schon am Abend eingecheckt, aber ich konnte das erst ab 4:15 Uhr.
Also bin ich dann weiter gefahren. Ich wollte dann erstmal was essen, aber nicht unbedingt in so ein etwas besseres Fast-Food Restaurant gehen. Nun ists ja aber nicht so leicht in dem Riesen Moloch was schönes zu finden. Ich bin dann nach Santa Monica gefahren, da ich wusste, dass auf dem Fussgängerboulevard ein paar Restaurants sind, in denen man schön und nicht teuer essen kann. Nachdem ich dann endlich da war, habe ich erst ein bisschen wegen einem Parkplatz gesucht, dann aber das kostenlose gefunden. Dann bin ich in ein echt gutes Restaurant, wo man schön draussen sitzen konnte gegangen und hab ne Suppe, nen Salat gegessen und einen Kaffee getrunken. Nach den Tagen, an denen ich nochmal richtig viel gefahren bin und nicht wirklich viel und gut geschlafen habe, war ich dann auch ganz schön fertig, als ich endlich mal nicht im Auto gesessen habe.
Das Essen war dann wirklich lecker und gut. Danach wollte ich ja nochmal irgendwo hingehen, wo ich mir ein bissel das Los Angeleser anschauen konnte. Ich dachte mir, da ich so gegen 5 aufstehen müsste und dann ehh nicht so richtig schlafen könnte, dass ich dann auch nochmal weggehen kann. Außerdem wollte ich den letzten Abend nicht einfach so verschlafen.
Ich hab dann noch eine ganze Weile im Internet geschaut, was man denn am Dienstag Abend in Los Angeles macht. Am liebsten wäre ich ja in einen Darkwave-Club gegangen. Da habe ich aber nichts gefunden. Ich hatte mir dann einen kleinen Club mit Bar rausgeschaut, wo ich dachte, dass ich da nicht wieder so ewig anstehen muss. Als ich dann nach ca. 30 Km dort angekommen bin bin ich da rein und es war total leer und eigentlich nur ne Cocktail-Bar. Also nicht so richtig was für mich alleine und so richtig spannend wars auch nicht – also hab ich nochmal im Internet geschaut und mir nen richtigen Club rausgesucht – wo alle Stars hingehen :-) – und von dem aber echt schlechte Bewertungen zu finden waren. Während der ersten Fahrt bin ich dann nochmal direkt durchs Hochhaus-Zentrum von LA gefahren, was im Dunkeln wirklich beeindruckend war.
Der andere Club war dann direkt in Hollywood. Dort war für einen Dienstag Abend 11 Uhr noch unglaublich was los! Hätte ich nicht gedacht. Ich hab dann mit viel Glück recht schnell nen kostenlosen Parkplatz bekommen – eins muss ich noch schreiben, ich hatte seit eigentlich schon lange kaum noch Bargeld und wollte auch nicht unbedingt was abheben. Für den Abend hatte ich dann nur noch 3,60 Dollar – nicht so wirklich viel – also musste alles recht billig sein :-).
Nachdem ich den Parkplatz hatte bin ich dann zu dem Club gegangen. Ich war dann so 11:20 Uhr da und hab mich schön in die Reihe gestellt, die nicht aus wirklich vielen Leuten bestand. Diesmal wars aber gar nicht so schlimm in der Reihe zu stehen, da das schauen wirklich richtig spannend war! Ich wollte in den Club „Element“ gehen, der wohl wirklich recht „angesagt“ bei Stars ist. Ich hab ja dann zu den schlechtesten aller möglichen Kandidaten gezählt, die in so einen Club „dürfen“ – ein Mann – kein Star und ohne weibliche Begleitung. Demensprechend habe ich eigentlich nur gewartet. Wie gesagt, war es aber richtig spannend zuzuschauen, dass immer wieder irgendwelche „Stars“ gekommen sind und die sich untereinander begrüßt haben. Ich glaube auch, wenn ich so richtig abgeratzt und hochnäßig angekommen wäre, wäre ich recht schnell reingekommen. Die Mädels die waren der Hammer. So richtig hübsch war eigentlich gar keine, aber „Frau“ trägt in LA ein Oberteil, was einen Megaausschnitt hat. Das krasse war dann auch, das die Mädels, die nach mir, mit den tollen Ausschnitten gekommen sind, dann auch recht schnell reingekommen sind und ich nur gewartet habe. Ich war dann schon wieder so angekotzt von den ganzen Leuten (den Einlassern und den Reingehenden – kein Vergleich zu den Leuten von den Konzerten) dass ich eigentlich gar nicht rein wollte. Ab 0:30 war ich dann der nächste in der Reihe – ich hab mir das Treiben dann noch bis 1:00 Uhr angeschaut und bin dann weggegangen. Auch wenns vielleicht doof klingt, wollte ich eigentlich auch gar nix anderes, als da draussen mal in aller Ruhe zuzuschauen. So musste ich ja auch kein Geld bezahlen und hab trotzdem mal etwas von der LAer Schicki-Micki-Gesellschaft gesehen.
Insgesamt fand ich LA dann auch wieder total schrecklich. Vielleicht findet man sich besser zurecht, wenn man wirklich da wohnt, aber für mich ist das ganze ein riesen Moloch, der vieles aber nichts richtiges zu bieten hat, in dem komische Leute wohnen (was vielleicht aber auch daran liegt, dass Leute die in den LAer Club gehen einfach anders sind, wie die Leute, die ich sonst während den Konzerten und After Show Parties gesehen habe) die alle irgendwie versuchen körperlich aufzufallen und vielleicht irgendwie ein berühmter Star werden wollen.
Ich bin dann mit dem Auto zurück in Richtung Flughafen. Dort habe ich dann nochmal ein bissel gepackt, so dass ich dann am Morgen sofort alles fertig hatte. Meinen Gaskocher, die Kühltasche, den Sitz und die 3 Gaskartuschen wollte ich dann eigentlich einem Bettler geben. Das dumme war aber, dass es in Los Angeles ganz im Gegensatz zu San Francisco keine sichtbaren Bettler gibt. So habe ich die Sachen dann einfach mal auf den Fußweg gestellt und habe gehofft, dass einer die Sachen mitnimmt, der sie wirklich benötigt.
Dann war es gegen 2 und ich habe die Rückbank des Autos umgeklappt und hatte dadurch eigentlich eine schöne Liegefläche, auf der ich dann auch halbwegs gut 4 Stunden geschlafen habe.
Dienstag, 26. Juni 2007
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Montag 25.06.2007
Ich hab dann bis 8:30 Uhr geschlafen. Dann wollte ich aber auch aufstehen, da ich ja noch nach San Francisco musste und dort noch ein bissel Zeit verbringen wollte
Ich hab mir dann den kostenlosen Kaffee geholt und ein bissel was auf meinem Zimmer gegessen und bin dann so gegen 9:30 Uhr los.
Ich bin dann von Reno erstmal zum Lake Tahoe gefahren, da ich mir den auch unbedingt mal anschauen wollte, da immer alle von dem schwärmen. Der See liegt auf ca. 1900m Höhe, ist sehr groß und soll ein tolles blau als Wasserfarbe haben.
Auf dem Weg dahin habe ich dann nochmal meinen schon mal gewechselten Reifen getauscht, da der, den ich drauf hatte immer wieder wenig Luft hatte und am morgen dann schon wieder bedenklich aussah und ich außerdem lieber wieder die Originalreifen drauf machen wollte. Das hat auch gar nicht so lange gedauert und danach hat es sich echt wieder besser gefahren. Wer weiß, wie viele Liter ich durch den fast platten Reifen vergeudet habe. Mich haben ja auch ab und zu aute angesprochen, dass ich nen platten Reifen hätte, ich hab dann immer nur gesagt, dass der nur ein bissel wenig Luft hat.
Nach dem Reifenwechsel war ich dann schön dreckig an den Händen und bin dann so zum Lake Tahoe gefahren. So richtig begeistert hat er mich dann nicht. Die Fahrt ist zwar schon schön, da man durch richtig hohe Berge und tolle Wälder fährt, aber so richtig blau, wie ich es gedacht hätte, war der See nicht. Das lag aber vielleicht auch daran, dass um den See gerade ein größerer Waldbrand war. Dadurch war alles etwas verqualmt. Ich bin dann auch ewig durch richtigen dicken Rauch oder Nebel gefahren und es waren eigentlich nur Feuerwehrautos, Polizeiautos und ich auf der Strasse. Dadurch bin ich aber dann an den Serpentinen recht schnell vorangekommen, was sonst bestimmt wieder ewig gedauert hätte. Den richtigen Waldbrand habe ich nicht gesehen, nur den Rauch im Wald.
Dann bin ich direkt weiter nach San Francisco über Sacramento. Ich war dann so gegen 15:30 Uhr an meinem Motel an Flughafen. Das Motel war dann echt gar nicht schlecht für den Preis. Im Motel hab ich dann geduscht und alles fürs Konzert fertig gemacht und bin dann los nach San Francisco.
Als ich am Anfang der Reise von San Francisco weg gefahren bin, hatte ich gar nicht daran gedacht, dass ich ja nochmal wieder komme. Der Tag in San Francisco gestern war dann umso schöner. Ich bin dann dahin gefahren wo das Konzert stattfindet und hab auch recht schnell einen sehr guten kostenlosen Parkplatz bekommen. Dort habe ich mir dann doch schon die Jeans angezogen, die ich eigentlich erst am Abend zum Konzert anziehen wollte, da es richtig kalt und windig war.
Dann bin ich nochmal los in Richtung Zentrum gelaufen. Die Wegstrecke waren dann um die 1,5 Km one-way. Das krasse ist ja wieder gewesen, dass ich dabei durch wirklich komische Gegenden gekommen bin, an denen draußen nur schwarze rumstehen. Aber mich hat sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg niemand angesprochen. Auf dem Rückweg lagen dann auch richtig viele Penner auf den Fußwegen. Es ist wirklich komisch, wie schnell man von einem wirklich guten in ein schlechtes Wohnviertel kommt und wie viele Penner es trotz dem ganzen Reichtum in San Francisco gibt und wie schön die Stadt trotzdem ist.
Ich bin dann erstmal nochmal zu dem Thailänder gegangen, bei dem ich an den ersten Tagen essen war. Das war dann wieder richtig lecker. Dann bin ich nochmal in ein paar Läden gegangen, hab aber nix mehr gekauft.
Dann bin ich wieder zurück zum Konzert und habe dann meine Tickets geholt und mich in die Schlange gestellt. Dort habe ich dann mit einem Paar gesprochen, welche im Oktober nach Deutschland kommt und so ein bissel über die Musik gesprochen. Die beiden wollen in Deutschland zum De-Vision Konzert gehen. Lustig.
Die Vorband beim Konzert war dann völlig krass und ich war auch total platt und sprachlos. Die waren eine Mischung aus Punk-Rock und Placebo. Die langsameren Stücke haben eigentlich richtig gut geklungen, aber die beiden haben die ganze Zeit auf so große Blechcontainer draufgeschlagen und die Leute sind nur rumgesprungen. Irgendwie hat das gar nicht zu VNV Nation und zu den anderen Vorgruppen bisher gepasst. Aber die Stimmung war schon nicht schlecht.
Das echte Konzert war dann nochmal richtig toll! Die Stimmung war auch richtig super, obwohl ich insgesamt das Konzert in Salt Lake City am besten fand, da dort eigentlich eine bessere Stimmung war. In San Francisco sind die Leute zwar wie verrückt rumgesprungen, aber haben nicht wirklich mitgesungen. Später bin ich dann nochmal auf die After Show Party. Die war dann in einem Club, in dem wohl am Montag immer Dark Wave gespielt wird. Die Musik da war auch richtig gut.
Da das dann mein letzter richtiger Urlaubstag war, kann ich ja schon mal ein kleines Fazit schreiben. Insgesamt fand ich den Urlaub richtig toll und bin auch im Moment ganz schön traurig, dass ich nun nach Los Angeles zurück muss und dann heimfliegen werde. Ich denke, dass der Urlaub auf jeden Fall auch durch die 3 Konzerte unvergesslich wird, da die wirklich so toll waren! Ich glaube ja nicht, dass es jemals wieder klappt, dass ich überhaupt nochmal alleine hier her fahre und dann auch noch so coole Konzerte genau auf meiner Tour sind. Das tolle war ja auch, dass das Konzert in San Francisco so etwas wie der Abschied meiner Reise hier ist. Irgendwie hatte sich die Reise auch ab dem ersten Konzert geändert und ich fand die Reihenfolge so richtig gelungen, erst recht viel Natur und dann doch nochmal ein paar Leute sehen und kennenlernen. Nach dem ersten Konzert hatte ich auch irgendwie gar keine Lust mehr auf Natur – deswegen wars in der Reihenfolge auch viel besser!
Ich will nicht heim :-).Sonntag 24.06.2007
Am Sonntag bin ich dann auch wirklich schon 6:30 Uhr aufgestanden, hab dann zusammengepackt und bin nach dem Frühstück 7:15 Uhr losgefahren. Im Nachhinein war das dann schon meine letzte Nacht in meinem Zelt :-(( und ich bin so froh, dass ich das umgebucht hatte.
Dann musste ich ja nochmal 40 Meilen durch den Yellowstone fahren, da der Ausgang so weit weg war. Früh am morgen war das dann aber was ganz anderes. Es war so herrlich! Zum einen war niemand unterwegs und dadurch konnte ich auch das fahren richtig genießen und zum anderen haben überall und immer wieder heiße Quellen, Pools und Geysire gedampft. Sie haben auch so sehr gedampft, da es wirklich richtig kalt war. Im Winter ist der Yellowstone dann bestimmt auch richtig herrlich! Da sind dann ja bestimmt auch nicht so viele Leute.
Nachdem ich aus dem Yellowstone raus gefahren bin, habe ich mich in West Yellowstone nochmal um meinen Blog gekümmert und bin dann zu meiner Riesenfahrt aufgebrochen. Insgesamt bin ich am Sonntag dann 980 Meilen gefahren (ca. 16 Stunden Fahrtzeit) nur unterbrochen von Tank-, Toiletten- und kurzen Esspausen. Ich bin dann am Abend 23:00 (inkl. 1 Stunde Zeitverschiebung, also eigentlich 0:00) in Reno angekommen.
Das dumme in Reno war dann, dass ich eigentlich gar nicht wusste, wo ich übernachten sollte und erst noch dachte, ich fahr auf einen nahe gelegenen Zeltplatz. Dann habe ich mich aber so doof verfahren, das ich dann doch wieder in Reno war und dann noch bei ein paar Hotels nachgefragt hatte, wie viel eine Nacht kostet. Die größeren Hotels waren dann auch alle ausgebucht, so dass ich zum Schluss dann doch mal wieder in einem Motel 6 gelandet bin. Ich bin dann wie ein Stein eingeschlafen.
Sonntag, 24. Juni 2007
bilder bilder bilder
mein Zeltplatz im Yellowstone Nationalpark
morgens die Sicht aus meinem Beifahrerfenster
der steht gut ...
schwimmende Mammuts
Mammuts beim bedan - man beachte den einen auf dem Rücken :-)
Dragon's Calderon
hier sollten eigentlich Lachs langspringen ... gestern habe ich beim Rangervortrag erfahren, dass sich erst in den letzten Jahren ein kleiner Wasserfall herausgebildet hat, da Teile um bis zu 10 Meter nach Erdbeben angehoben wurden ...
am Yellowstone Lake
gespannte Menge kurz vor dem Ausbruch von Old Faithful
Old Faithful bei Ausbruch
Castle Geysir
Daisy beim Ausbruch
den Pool fand ich auch toll, als könnte man sich direkt reinlegen ...
Morning Glory Pool
hmm, noch mehr kleine Pools und Geysire

gezische und gedampfe überall
Old Faithful von oben
und nochmal
den Geysir fand ich toll, direkt neben dem Fluss
Sunset Pool
Fountain Paint Pot
ich beim baden im warmen Wasser
mein Abendessen am Fluss
im Grand Canyon of Yellowstone
endlich mal wieder ein Bild von mir :-)


Mammoth Hot Springs
ne "lebende" Quelle
und deren Abflus den Berg hinab
das typische Chaos im Yellowstone ...
... wegen diesem einen Tier ....
Lagerfeuer und mein Essen :-)
Samstag 23.06.2007
Ich hab mal wieder richtig schön geschlafen und bin wieder erst gegen halb 9 aufgewacht. Dann habe ich wie eigentlich immer gefrühstückt, ich hab dann aber gleich noch mein Mittagessen mit vorbereitet und bin dann los gefahren.
Um es mal vorwegzunehmen, so richtig glücklich bin ich im Yellowstone nicht. Es gibt da glaube ich mehrere Gründe. Zum einen ists einfach richtig voll hier, was irgendwie die Stimmung nimmt. Zum anderen kann man keine richtigen Wanderungen machen sondern läuft meistens nur auf asphaltierten Wegen, was auch irgendwie doof ist. Dadurch kommt man dann auch kaum mit Leuten ins Gespräch, da ja alles so kurz ist und man nie mit jemandem alleine ist, dadurch fühle ich mich nun wieder etwas einsam – es geht aber! Was mich dann aber auch noch richtig ankotzt ist das Auto gefahre hier. Man kommt überhaupt nicht vorwärts, da immer einer meint ganz in Ruhe (was so zwischen 40 und 50 Km/h ist) die Landschaft genießen zu müssen. Alle anderen überholen dann auch nicht, sondern fahren brav hinter dem her. Außerdem gibt’s einfach ganz wenig Gelegenheiten zum überholen. Ganz schlimm wird’s dann, wenn eine Kurve kommt – das ist ja hier gar keiner gewohnt und da muss man dann fast stehen bleiben, oder wenn Tiere an der Strasse stehen – da reicht aber schon ein Reh. Dann bricht der Verkehr völlig zusammen und alle bleiben stehen und machen Fotos aus dem Auto und kucken und kucken und kucken. Vielleicht müsste ich mich auch mehr für die Tiere begeistern, aber irgendwie fehlt mir da der Faible für. Mir gefallen Steinformationen oder Geysire oder so einfach mehr wie irgendwelche Tiere am Strassenrand. Da man dann auch immer sehr weit zu den einzelnen Sachen fahren muss (heute 180 Km, gestern 250 Km) sitze ich dann viel zu oft im Auto und rege mich über die Leute vor mir auf. Die Sachen, die ich dann anschaue hauen mich dann auch gar nicht so vom Hocker wie sie vielleicht sollten, da ich einfach vom fahren zu genervt bin. So genug gekotzt, nun mal zu meinem Tag.
Ich habe mir zuerst den Canyon vom Yellowstone angeschaut. Der ist schon sehr schön und wild. Ich bin dann die einzelnen Aussichtspunkte abgefahren und bin auch zweimal recht weit in den Canyon reingelaufen, was dann beim hochlaufen ganz schön anstrengend war, ich glaube das liegt auch an der Höhe hier. Später bin ich dann mal den South Rim Trail langgelaufen. Das krasse ist, dass man zwischen den Parkplätzen von den Aussichtspunkten wieder ganz alleine ist, sobald man aber an einen Parkplatz kommt sind wieder so viele Leute da. Insgesamt bin ich so an die 5 Km gewandert, was dann auch ganz schön war.
Dann bin ich mal wieder gefahren. Ich bin zu den Mammoth Hot Springs gefahren. Die liegen sehr weit im Norden von dem Park. Die Strecke ist dann auch ganz schön. Ich war dann so gegen 2 da und da ich von einer Möglichkeit zum Baden gelesen hatte, wollte ich erstmal das ausprobieren. Man kann dort, im Gegensatz zu gestern in einem sehr kalten Fluss baden, in dem an den Badestellen das sehr heiße Wasser von den Mammoth Hot Springs reinfließt. Das war dann auch echt toll und bestimmt auch ganz gesund :-). Man hatte dann immer einen heißen Rücken und kalte Beine oder halt irgendwie so, da sich das Wasser nicht wirklich vermischt hat, oder das heiße Wasser, den kalten Fluss nicht komplett aufwärmen konnte. Ich hab dann ein paar Pools ausprobiert. Irgendwie habe ich mich dabei wie in einer Therme gefüllt. Das war schon toll. Das krasse war dann noch, dass ein Mann ewig in dem richtig schnell fließendem und eiskalten Fluss drin war – also ich habs nach dem heißen Wasser immer nur sehr kurz im kalten Wasser ausgehalten und bin dann schnell wieder ins Warme :-).
Nachdem ich da einige Zeit verbracht habe bin ich dann raus (was echt kalt war) und hab dann auf dem Rückweg zum Auto gegessen.
Dann bin ich zu den Hot Springs gefahren. Das sieht in etwa aus wie die Sintherterrassen in der Türkei. Es fließt von ober heißes Wasser den Berg entlang nach unten, wodurch sich verschiedene Materialien absetzen. In dem heißen Wasser leben dann auch Bakterien, die das Wasser verschieden färben. Dummerweise ist das heiße Wasser in den letzten Jahren wohl etwas versiegt, so dass das ganze nicht mehr so eindrucksvoll war. Dort wo aber Wasser geflossen ist, sah es schon toll aus.
Dann bin ich noch einen anderen Loop-Drive abgefahren, von dem man noch andere Terrassen sehen sollte, die aber auch meistens trocken waren und dadurch nicht mehr so toll anzusehen waren. In der Nähe wurde wohl vor ein paar Stunden auch ein Bär gesehen, wodurch wieder mal alle angehalten sind und natürlich völlig aus dem Häuschen waren :-).
Dann bin ich zurück zum Zeltplatz gefahren und habe mal die Route für die nächsten beiden Tage geplant. Ich hab ja nun ich zwei Tagen 1000 Meilen nach San Francisco vor mir – zum Glück nur noch morgen früh die 40 Meilen durch den Nationalpark und dann nur noch Highways *jaaaa!!*.
Ich wollte eigentlich am Lake Tahoe zelten. Nun hab ich mir überlegt, dass ich auch in Reno (kurz davor und die kleinere „Schwester“ von Las Vegas) übernachten könnte. Dort ist alles längst nicht so teuer und vielleicht ists auch nicht so doof. Mal sehen, wie ich morgen vorankomme und wie ich mich so fühle. Bis dahin hätte ich auf jeden Fall den größten Teil der Strecke nach San Francisco geschafft. Wie gesagt, mal sehen, worauf ich dann morgen Lust habe.
Die Kalifornier, die gestern meine Nudeln gekocht haben, haben auch gesagt, dass sie Las Vegas überhaupt nicht mehr toll finden. Früher wars nach deren Meinung auch viel besser und nicht so überlaufen und teuer.
Naja, nachdem ich nun mal wieder alles aufgeschrieben habe, werde ich dann bestimmt noch die Fotos der letzten beiden Tage raussuchen, dann Essen machen (Suppen + eingekochtes Obst) und dann vielleicht noch duschen gehen (war seit Salt Lake City nicht mehr ….) und dann vielleicht mal noch auf ein Ranger Programm gehen. Das findet eigentlich jeden Abend gegen halb 10 in den Nationalparks statt und da wird am Lagerfeuer irgendwas erzählt. Heute geht’s um die Geographie von Yellowstone. Mal sehen, ob ich solange wach bin :-) – ich will ja morgen auch nach Möglichkeit schon gegen 6 aufstehen, damit ich recht schnell durch den Nationalpark komme.
So das wars dann. Guten Appetit :-).
Jetzt muss ich doch noch ein bissel was schreiben. Ich sitze gerade am Lagerfeuer, nachdem ich von meinen Nachbarn ein bissel Holz und auch ne Anleitung bekommen hab, wie ich ein richtiges amerikanisches Lagerfeuer mache :-). Stichwort: Tipi …
Duschen war ich dann doch nicht mehr, da ich irgendwie mein Duschbad verloren hab – manche Entscheidungen sind einfach einfacher in der freien Natur und wen juckts schon, ob ich stinke :-). Naja, ganz so schlimm ist es nicht, da ich noch ein bissel Duschbad hatte, das ich mal aus nem Motel mitgenommen habe und mich dann mit einem Waschlappen (aus nem anderen Motel) ein bissel abgewaschen habe. Da es hier auch nicht so heiß ist, schwitzt man auch nicht so und muss sich deswegen ja eigentlich auch gar nicht duschen :-).
Mein Essen war dann ne Tomatensuppe (wirklich gut, sogar mit sowas drin, was wie Tomatenstücke aussah und geschmeckt hat) und eine Minestrone (mit Bohnen und Nudeln) – passt irgendwie zum Lagerfeuer – ich fühl mich mal wieder wie ein kleiner Cowboy :-). Die haben sich bestimmt auch nicht jeden Tag geduscht – duschen ist ja ehh völlig überschätzt!
So dass wars dann aber wirklich!Freitag 22.06.2007
Ich hab in der Nacht ewig geschlafen. Ich bin ja gegen 9 ins Bettchen und habe dann bis halb 9 geschlafen. Das war mal richtig toll. In der Nacht ist es aber auch richtig kalt geworden, aber ich kann da auch besser schlafen.
Am morgen bin ich dann nach dem Frühstück gleich losgefahren.
Heute wollte ich die ganzen Geysire anschauen. Auf dem Weg dahin hatte ich ein paar Zwischenstopps geplant. Die ersten Zwischenstopps waren dann aber ungeplant, da immer wieder direkt an oder auch auf der Strasse Bisons standen. Die haben sich auch überhaupt nicht für die Autofahrer interessiert und sind dann auch einfach auf der Strasse stehengeblieben … verscheuchen darf man die ja aber in einem Nationalpark besser nicht und außerdem sinds auch ganz schön große Tiere. Ich habe dann auch noch ein paar durch nen Fluss laufen oder vielleicht sogar schwimmen gesehen, ich weiß aber gar nicht, ob die überhaupt schwimmen können …
Später habe ich dann nochmal gehalten, da man angeblich einen Bären sehen konnte. Ich habe dann mit den bloßen Augen aber nichts gesehen. Später habe ich dann ein stehendes Fernglas von einem Ranger gesehen und ihn gefragt, ob ich mal durchsehen darf und dann auch den Bären, oder besser die Bärin gesehen. Ich hätte es ja nicht erkannt, aber der Ranger hat erzählt, dass er sie ein bissel verfolgt.
Meine erste Station war die Mud Vulcano Gegend. Dort sind ganz viele schlammige Stellen, die zischeln und teilweise sogar mit Schlamm um dich schießen. Das ist bei mir nicht passiert, aber trotzdem wars schon toll das anzusehen und dort hat es dann auch oft richtig schlecht (ich glaube, dass das der Schwefel ist) gerochen.
Dann bin ich aber weiter und habe nur noch kurz an einer Stelle gehalten, an der man angeblich Lachse im Juni den Fluss hochspringen sehen soll. Naja, als ich dort war sind gerade keine Lachse rumgesprungen, also bin ich weiter gefahren. Durch das ganze angehalte und Tiere beobachten wars dann auch schon 12 als ich am Upper Geysir Bassin angekommen bin. Ich habe dann erstmal eine Karte der Geysire gekauft und gefragt, wann die nächsten geschätzten Ausbrüche sind. Dann bin ich nochmal zum Auto und hab mir was zum Mittag geschmiert, dass dann aber mitgenommen auf meine Wanderung durch die Geysire.
Als erstes sollte kurz vor eins der „Old Faithful“ ausbrechen, was er dann auch genau auf die geschätzte Minute getan hat. Das war dann also der erste Geysir in meinem Leben, den ich live sehe :-). An dem Aussichtspunkt, er direkt von der Strasse erreichbar ist, war dann auch ganz schön was los! Und ein ge-ahhh und ge-uhhhe während dem Ausbruch :-).
Generell ist der Yellowstone viel voller als die bisherigen Nationalparks, was wohl auch daran liegt, dass die Saison im Yellowstone einfach sehr kurz ist. Man kommt dann auf der Strasse einfach sehr langsam vorwärts, da immer einer dabei ist, der mal ganz langsam fahren will und meistens keine Möglichkeit besteht zu überholen. Um es vorwegzunehmen, für mich ist der Yellowstone auch nicht der tollste Nationalpark auf meiner Reise. Man sieht zwar nirgends sonst diese Geysire und die tollen Bergbäche und Wälder, aber irgendwie ist der Yellowstone neben den Geysiren einfach zu europäisch. Die anderen Parks haben da eher was, was man so in Europa nie sehen wird. Aber es ist ja nicht schlecht hier, nur so voll :-).
Nachdem ich als den Old Faithful gesehen hatte bin ich dann losgelaufen und hab auf den Wegen alle Geysire in diesem Basin abgelaufen. Innerhalb der nächsten Stunde sollten dann auch noch zwwi andere Geysire ausbrechen (Grand, Daisy) aber der erste war entweder schon ausgebrochen oder hat sich nicht an den Zeitplan gehalten. Nachdem ich da ein Weilchen gewartet hatte bin ich dann mal lieber zum nächsten um den nicht auch noch zu verpassen. Ich war dann auch geradeso pünktlich und habe den Ausbruch von Daisy gesehen. Dazwischen sind dann immer wieder Stellen, an denen sich heißes Wasser in Bassins sammelt, die dann teilweise ganz tolle Farben annehmen. Nach Daisy bin ich in Ruhe weiter zum Morning Glory Pool gelaufen, der echt sehr toll aussieht. Dann bin ich weiter auf dem Geysir Loop gelaufen und hab noch ganz viele andere kleinere Geysire und Pools angeschaut. So richtig ausgebrochen ist aber keiner mehr, während ich gerade vorbeigelaufen war. Aber trotzdem ist es ein einziges geblubbere und gezische während man so durch das Bassin läuft. Nachdem ich unten fertig war, bin ich zu den Aussichtspunkt über das Bassin gelaufen. Kurz bevor ich oben war, habe ich dann gesehen, dass sich wieder sehr viele Leute um den „Old Faithful“ sammeln. Und tatsächlich ist er dann, kurz nachdem ich oben angekommen bin, ausgebrochen. Von da oben sah er dann auch nochmal sehr toll aus.
Nachdem ich damit fertig war bin ich dann wieder ins Auto und bin zum Black Sand Basin gefahren. Dort sind dann auch nochmal richtig schöne Pools und da ist ein Geysir der direkt neben dem Fluss ausbricht, was auch ganz toll anzusehen ist.
Danach bin ich zum Fountain Paint Pot gelaufen. Dort ist nochmal ein Schlammgeysir, von dem es ganz tolle Bilder gibt, der aber in der letzten Zeit wohl etwas eingetrocknet ist und deswegen nicht mehr so schön aussieht. Naja, interessant wars trotzdem.
Nach den ganzen Geysiren wars dann schon nach um 6. Als Abwechslung bin ich dann in einem Fluss baden gegangen, der kurz vorher einen Zufluss von heißem Wasser hat und dadurch eine echt angenehme Temperatur hat. Ich habe davon im Reiseführer gelesen. Die Badepools liegen im Firehole Canyon. Nachdem ich erst nicht so richtig wusste, wo ich hin muss und an einer komischen Stelle angehalten bin, habe ich später die Stelle gefunden. Da standen dann auch ein paar Autos rum, so dass ich wusste, dass ich richtig bin.
Ich hab mir dann meine Badehose angezogen und bin runter gegangen. Im Fluss wars dann auch wirklich richtig schön und angenehm. Er hatte auber auch ne ganz schöne Strömung und dann an den Rändern immer wieder Felsen, die man von innen nicht so richtig gesehen hat. Ein paar Leute sind auch von etwas weiter oben in den Fluß reingesprungen – naja so junge, dass ich das machen muss, bin ich ja auch nicht mehr :-).
Das baden war dann wirklich sehr angenehm und ich war dann auch schön erfrischt, obwohl es auch ganz schön kalt war, als ich wieder an Land war.
Dann wars schon gegen halb 8 und ich wollte mir dann essen machen. Auf dem Weg hatte ich eine richtig schöne Raststelle mit Tischen und Bänken gesehen. Machen wollte ich mir den zweiten Teil der Nudeln. Als ich dann anfangen wollte habe ich gemerkt, dass ich meinen Gaskocher beim Zelt gelassen hab – so ein Mist! Dahin wollte ich aber nun auch nicht fahren, da es wirklich ganz toll da aussah. Zum Glück stand dann noch ein Wohnmobil auf dem Zeltplatz und ich hab dann die Leute gefragt, ob sie mir das Wasser kochen können, da ich meinen Kocher auf dem Zeltplatz gelassen habe. Das haben sie dann auch gerne gemacht (zumindest haben sie es gemacht) und wir haben uns dann noch ein bissel unterhalten. Es war eine Familie mit zwei Kindern (sooo wenig!!) aus Kalifornien. Sie sind 3 Wochen durch die USA gereist. Ist ja auch schon lange für amerikanische Verhältnisse.
Meine Nudeln haben dann auch ewig gebraucht. Die Frau hat gesagt, dass das auch an der Höhe hier liegt, da das Wasser dann nicht so heiß wird und somit die Nudeln länger kochen müssen. Hab ich auch noch nicht dran gedacht.
Als die Nudeln fertig waren, haben wir uns dann verabschiedet und ich hab dann noch noch dort essen können.
Später bin ich dann an den Zeltplatz zurückgefahren und bin dann wieder schlafen gegangen.Donnerstag 21.06.2007
Heute war der letzte Tag meiner großen Reise von Albuquerque zum Yellowstone Nationalpark. Ich bin dann auch nochmal 7 Stunden gefahren.
Zu der Fahrt und zu dem morgen gibt’s eigentlich auch nicht viel zu sagen, außer, dass es mir diesmal schon schwer gefallen ist wach zu bleiben. Aber nun habe ich ja erstmal 3 Tage im Yellowstone.
Auf der Fahrt habe ich dann an den ruhigeren Stellen auch schön die Reiseführer gelesen und schonmal ein Programm für die nächsten beiden Tage zusammen gestellt.
Der Zeltplatz ist ganz ok, aber nicht so schön wie die Plätze davor. Hier ist alles recht offen und ich sehe mindestens 6 Nachbarn … ist ja ganz ungewohnt für mich :-). Ich wurde dann auch von meinen direkten Nachbarn (Amerikaner aus Colorado mit 2 Kindern) gleich erstmal auf ein Bier eingeladen und wir haben ein bisschen gequatscht. So richtig sympathisch sind mir die beiden aber nicht. Irgendwie passt die Chemie nicht zwischen uns und er hat auch soo viel von seiner Arbeit erzählt – naja …
Nachdem ich das Zelt aufgebaut habe, werde ich mein Essen machen und dann wohl nicht mehr so lange wach bleiben … ich hatte schon spannendere und aufregendere Tage :-).
Mittlerweile habe ich schon gegessen. Ich hab mich mal wieder an einem Burger versucht. So richtig werden die Burger hier und ich aber wohl nie Freunde. Das Fleisch finde ich einfach grauenhaft. Man hat wenn man kaut nur so harte Stücke im Mund (ich glaub das ist alles nur Fett mit rotem Farbstoff – irgendwie hab ich nichts im Mund, was ich wirklich zerkauen kann …
Hier gibt es auch mal wieder richtig viele Moskitos, so dass endlich mal wieder mein viel zu viel gekauftes Moskitospray zum Einsatz kommt.
Da ich heute nicht so viel geschrieben habe und nun auch schlafen gehen will, mal noch was, was mir heute auf der Fahrt so durch den Kopf gegangen ist. Mir ist aufgefallen, dass eigentlich alle jungen Amerikaner mit denen ich gesprochen habe, entweder schonmal in Deutschland waren, oder unbedingt dahin reisen wollen. Dabei geht es wirklich in erster Linie um Deutschland und nicht um Europa. Irgendwie ist Deutschland wieder cooler und die Leute sind auch wirklich nicht schlecht über Deutschland informiert. Bei manchen habe ich sogar den Eindruck gehabt, dass sie ihr Amerika irgendwie ankotzt und dass sie viel lieber in Deutschland oder Europa leben wöllten … das ist mir bisher nie so aufgefallen. Auf keinen Fall denken die Leute mit denen ich gesprochen habe, ihr Amerika ist der Mittelpunkt der Welt und mehr muss man nicht sehen. Die wollten alle um die Welt reisen und alles Mögliche anschauen.Donnerstag, 21. Juni 2007
Mittwoch 20.06.2007
Ich habe wie schon geschrieben richtig schön in der Nacht geschlafen. Der Zeltplatz war aber auch toll und das für nur 5$. Ich hatte ja einen Platz am Colorado mit „Privatstrand“. Ich war auch umgeben von Bäumen und dadurch war es schön schattig und ich habe keinen anderen gesehen, aber ich wusste, dass andere Leute da sind.
Ich bin dann gegen 7:30 Uhr aufgestanden und habe dann gefrühstückt, zusammengepackt und bin dann nochmal in den Colorado gegangen – toll :-).
Dann bin ich gegen 9 Uhr losgefahren und da ich ja „nur“ nach Salt Lake City musste (4 Stunden Fahrt) und ich dort nichts weiter vor hatte, bin ich nochmal ein bisschen im Arches Nationalpark wandern gegangen. Ich bin so ein bissel rumgelaufen und dann noch 3.5 Km zum Landscape Arch. Der ist ganz nett, aber der Delicate Arch ist einfach mit Abstand der schönste.
Gegen 11:30 bin ich dann in Richtung Salt Lake City losgefahren. Auf der Fahrt ging es dann ganz schön in die Berge. Ich habe dann auch oben meine Mittagspause gemacht (es war aber ganz schön windig). Gegen 4 bin ich dann in meinem Hotel angekommen.
Dann habe ich erstmal wieder geduscht und mich fürs Konzert schick gemacht und bin dann nochmal in ein Shoppingcenter gegangen. Da habe ich noch eine Wintermütze – die war so billig, die musste ich nehmen, wer kauft auch im Juni Wintermützen – und ein T-Shirt gekauft. Das mit dem T.Shirt war richtig gut, dazu aber später mehr. Dann habe ich noch was kleines gegessen und bin dann in Richtung Konzert losgefahren.
Das Gebäude, in dem das Konzert stattfinden sollte war dann auch ganz schön weit draussen. Als ich da war, sah aber alles schon recht leer und komisch aus und dann habe ich auch ein paar Leute an den Eingang gehen sehen und dann auch gesehen wie sie wieder umgedreht sind. Ich dachte dann, das gibt’s ja nicht. Da fahr ich so weit und dann fahr ich auch noch an die falsche Stelle. Ich hab dann aber mal an der Tür geschaut und da stand dann, dass das Konzert woanders stattfindet. Eigentlich direkt neben dem Shoppingcenter – toll!
Also bin ich wieder zurückgefahren und hab dann nochmal eine kurze Tour durchs Zentrum gemacht. Salt Lake City ist eigentlich echt sehr schön. Vor allem ist es von richtig hohen Bergen umgeben, was echt toll aussieht. Es ist alles auch sehr sauber, aber dann auch schon wieder fast zu sauber. Ich glaube Salt Lake City ist auch nicht arm. Eigentlich nicht schlecht zu leben, aber mir würde der große Einfluss, den die Mormonenkirche hier hat nicht gefallen. Die Leute sind auch wirklich sehr beeinflusst von der Kirche.
Nachdem ich meine kleine Stadtrundfahrt beendet hatte, bin ich wieder auf meinen Parkplatz vom Shoppingcenter und bin dann zur neuen Konzertlokation gelaufen. Dort standen dann auch eine ganze Menge Leute rum, also war es richtig. Das doofe war dann aber, dass wir ewig draussen warten mussten und als der Eingang dann freigegeben war, dass ich trotzdem noch ewig draussen in wirklicher Hitze stehen musste. Ich hab dann noch ca. eine Stunde angestanden. Das lustige war aber, dass die Leute aus meiner Sicht alle kunterbunt rumstanden. Ich hab mich dann einfach in irgendeine Lücke gestellt. Später, als es dann endlich los ging, habe ich gemerkt, dass wir alle eine Schlange gebildet haben :-). Die Amerikaner sind ja da auch ganz anders wie die Deutschen und bleiben so brav an ihrer Stelle der Schlange stehen, egal wie viel Zeit das kostet. Naja, mit mir hatte keiner gemeckert, ich hab mich aber auch ganz schön weit hinten reingedrängelt. Später habe ich dann aber brav meinen Schlangenplatz nicht mehr verlassen.
Als ich endlich drin war, habe ich mir erstmal ein Wasser geholt und bin dann an die Seite der Bühne recht weit vor gegangen. Dort bin ich dann mit einem Utaher ins Gespräch gekommen, der von 2004 bis 2006 in Hamburg in einer Mormonenmission gearbeitet hat. Er konnte auch noch erstaunlich gut deutsch und war auch mit seiner Frau (er war 24 … da). Trotzdem war er eigentlich so locker und hat unglaublich beim Konzert mitgemacht. Ich dachte ja erst schon, na super, jetzt hast du so nen lahmen Priester neben dir und kannst nicht mitmachen, aber überhaupt nicht. Und jetzt studiert er auch BWL – passt ja gar nicht zu nem Missionar :-).
Als Vorband sollte eingentlich And One kommen, aber die haben aus irgend einem Grund kurz vorher abgesagt. Das war dann auch echt komisch, dass das Konzert direkt mit VNV Nation los ging, aber trotzdem war wieder so schnell eine Hammerstimmung. Sowas gibt’s in Deutschland einfach nicht, wie die Leute hier mitmachen. Ich war wieder so begeistert! Diesmal war die Stimme von Ronan auch wieder völlig gut. In der Halle wars dann auch richtig heiß geworden! Ich hab alles von mir nassgeschwitzt und war richtig fertig danach. Während dem Konzert ist das Mädel, das vor mir stand mal kurz Wasser holen gegangen. Ich habe sie dann gefragt, ob sie mir auch eins mitbringen kann und wollte ihr eigentlich das Geld geben, daraufhin hat sie gesagt, dass ich es kostenlos bekomme, wenn ich ihr den Platz freihalte :-) – das hab ich dann auch ordentlich getan …
Nach dem Konzert war noch eine Aftershowparty in einem Club nebenan. Ich dachte mir, dass ich die auf jeden Fall mal anschauen muss. Davor hatte ich mir noch mein neues T-Shirt angezogen, da ich das andere wirklich auswringen konnte ... Dort habe ich auch das Mädel (Sarah, 7tes Kind in der Familie ...), das vor mir stand nochmal getroffen und wollte sie dann auf eine Cola einladen. Als ich die dann geholt habe, habe ich von der Barfrau beide Colas kostenlos bekommen – ich hab echt keine Ahnung warum und hab sie auch gar nicht richtig verstanden – aber trotzdem hab ich natürlich nicht nein gesagt :-).
Später sind dann auch noch die Leute von VNV Nation auf die Party gekommen. Ich hätte ja schon gerne mal mit Ronan gesprochen, wusste aber echt nicht, was ich sagen soll. Ich hab dann mit Sarah gesprochen und ihr gesagt, dass ich mich nicht traue und dann sind wir mal zusammen hingegangen.
Ich habe dann gesagt, dass ich aus Deutschland komme und schon in Stuttgart war usw. und dann noch gefragt, ob es immer so ist, dass die Stimmung in Amerika ganz anders ist wie in Deutschland. Er hat dann gesagt, generell schon, da die Amis von Anfang an begeistert sind und die Deutschen erst zum Schluss richtig auftauen, dass die Schwaben aber auch am ruhigsten sind :-). Dann hab ich noch gefragt, warum er so gut deutsch kann. Er hat dann erzählt, dass er seit 6 Jahren in Hamburg wohnt und die Stadt generell sehr toll findet, aber dass ihm am meisten die Offenheit der Leute begeistert. Naja, dann haben wir so noch ein bissel beim ihm gesessen und noch irgendwas geredet. Er hat mir dann auch noch ne gute Reise gewünscht und mir die Hand gegeben – toll, ich hab mit dem Sänger meiner Lieblingsband gesprochen – wie aufregend :-).
Achja, nochmal zum Konzert. Das war noch besser als das erste. Es war wirklich der Hammer, wie die Leute mitgemacht und mitgesungen haben! Und es waren auch deutlich mehr, als in Albuquerque. Ein richtig tolles Erlebnis!
Dann wollte ich noch was zum Radioprogramm schreiben, dass ich ja sehr oft genießen darf :-). Wenn man außerhalb der größeren Städte ist, hat man meistens nur zwei Sender zur Auswahl. Beides Country-Schnulzen-Sender und beides mit Programmpunkten in denen es immer wieder darum geht, wie man zu guten Eltern wird, wie die Kinder zu guten gläubigen Kindern erzogen werden können – wie wichtig es ist, dass man auf seine Eltern hört usw. Echt voll krass! Immer wieder heißt der „gute gläubige Kraft gebende Sender“.
Meine Nacht habe ich ja im Motel in Salt Lake City verbracht. Das tolle ist ja immer, dass die Motels direkt an der „Autobahn“ sind. Ich kann quasi die Autos sehen und natürlich auch sehr schön hören. Die Fenster sind auch längst nicht so schallgeschützt wie die deutschen Fenster. Insgesamt also ein schönes Kontrastprogramm zu ruhigen, tollen Zelten am Colorado …bilder
Dann noch was: ich fahre dann heute für 3 Tage in den Yellowstone NP. Also nicht wundern, wenn nichts mehr kommt und ich nicht erreichbar bin, ich gehe mal davon aus, dass dort internetmäßig gar nichts geht.
Da war das Konzert:
ich beim Schlammbad im Colorado
Mein Abendessen und mein Zeltplatz - im Hintergrund sieht man schwach den Colorado - tolle Lage, oder!! Der Donald Duck Saft schmeckt übrigens am besten :-)
nun kommen ein paar Bilder vom Sonnenuntergang am Arches - ich hab dort 300 gemacht :-)



der Sonnenuntergang in die andere Richtung
Abends am Balanced Rock (8 Sekunden Belichtungszeit, die Punkte sind echte Sterne)
für die, die es interessiert: so siehts in meinem Zelt aus, wenn ich schlafen gehe ...
morgens am Balanced Rock
am Landscape Arch - der Bericht dazu kommt ja noch ...








