Ich bin dann echt den Berg hochgerannt und war oben richtig fertig! Kurz vor dem Berg hab ich noch ein paar Bergziegen oder so gesehen. Die sind zum Glück aber von dem Weg den ich gehen wollte runtergegangen, als ich angekommen bin. Ich war dann auch erst 05:50 Uhr oben, aber da es teilweise bewölkt war, hatte man bis dahin die Sonne sowieso noch nicht gesehen. Später ist die Sonne dann an den Wolken vorbeigekommen und ich habe schöne Fotos von der Landschaft und von mir gemacht J.






So gegen 7 Uhr bin ich dann wieder runter gegangen und habe auch dem Weg dann 3 Gruppen getroffen, die auch nach oben unterwegs waren. Unten bin ich dann ins Auto und noch durch das Hidden Valley gefahren. Ich habe das gleich noch gemacht, da ich nicht mehr in die Richtung gefahren wäre. Dann bin ich über den Queen-Valley-Drive (Schotterpiste) zurück zum Zeltplatz.
Dort habe ich dann endlich gefrühstückt. Danach habe ich das Zelt zusammengepackt und bin losgefahren. Am Visitor-Center von Twentynine Palms habe ich mich erstmal gewaschen und den Akku vom Laptop geladen.
Dann bin ich weiter zum Traihead zur 49Palms-Oase gefahren. Dem Weg bin ich dann gelaufen, das waren wieder so 2,5 Km hin und auch wieder zurück durch die Wüste. Die Oase ist ganz schön und wirklich ganz komisch so mitten in der Wüste am Berg.
Danach habe ich den Joshua Tree NP endgültig verlassen. Der Park hat mir sehr gut gefallen. Ich bin dann durch die Wüste zur Mojave National Preserve gefahren. Ich habe am Visitorcenter gehalten und mal eine Karte besorgt und den Ranger gefragt, ob ich denn um diese Zeit (es war so gegen 1) auf die Düne gehen könnte. Er hat gesagt, es wäre gar kein Problem, toll!
Ich hab dann erstmal noch was gegessen und bin dann los zur Düne. Die Düne ist wirklich hart zu laufen. Man läuft später nur noch durch Sand wie am Strand und das auch noch berghoch. Ich bin nach 45 Minuten trotzdem oben angekommen und war dann erstmal richtig fertig. Oben wars auch ganz schön windig. Als ich dann wieder runtergelaufen bin habe ich noch ausprobiert, wie die Düne „singt“ – ganz lustig … Während dem Weg zurück habe ich dann auch gemerkt wie fertig ich eigentlich bin und war dann auch so froh, dass ich wieder da war und wollte dann nicht mehr laufen an dem Tag – was ich später dann aber doch musste.
Was auch noch nicht so gut war, war das ich meine Sonnencreme nicht mehr gefunden habe und so uneingecremt kurz nach 1 durch die Wüste laufen musste. Ich habe mich aber eigentlich nicht verbrannt.
Dort wo der Pfeil ist bin ich raufgelaufen:
Oben:
Ich habe mich dann am Auto erstmal von dem gröbsten Sand befreit. Der war eigentlich überall und habe mich dann auf den Weg nach LA gemacht. So gegen 19:30 Uhr war ich dann auch endlich im Topanga State Park angekommen. Ich hatte mich auf dem Weg wieder mal verfahren. Der Zeltplatz war im Reiseführer wärmstens empfohlen. Was da nicht stand war, das es ein Walk-In-Capmground ist und man so circa 1 Mile (1,5 Km) laufen muss um zum Zeltplatz zu kommen. Na super! Weiterfahren wollte ich aber auch nicht da es so langsam dunkel wurde. Ich habe dann so schnell es ging die Sachen zusammengepackt, die ich für die Nacht brauchte und bin dann mit allem losgelaufen. Zum essen wollte ich wieder zurück zum Auto gehen, da ich den Kocher ja sowieso nicht mitnehmen konnte.Dann bin ich mit dem ganzen Gepäck gelaufen, gelaufen, gelaufen und war nochmal so fertig, als ich dann endlich am Zeltplatz war. Den hätte ich auch gar nicht erkannt, wenn nicht zwei Leute gerade auch angekommen wären. Die 2 waren Tom und Tod J. Mit denen habe ich dann auch erstmal ein bisschen gesprochen – „nice to meet you“. Dann habe ich aber gesagt, dass ich nochmal zum Auto muss um zu kochen. Na super, also nochmal insgesamt 3 Kilometer laufen. Irgendwie habe ich dann auch schon gemerkt, dass ich Halsschmerzen bekomme.
Zelt, Tom und Tod (v.l.n.r):

Wieder am Auto habe ich dann mein Essen gemacht (die zweite Hälfte von den ganzen Spaghetti-Zutaten. In der Zeit, in der das Wasser gekocht hat, habe ich mich von dem restlichen Sand von der Düne befreit. So gegen 21:30 Uhr war ich dann fertig mit essen und bin wieder zum Zeltplatz gelaufen. Zum Glück hatte ich meine Taschenlampe dabei, da ich sonst gar nix gefunden hätte. Aber auch so ist es recht komisch durch einen dunklen Wald zu laufen. Kurz vor Schluss sind mir dann Tom und Tod entgegengekommen. Sie haben gesagt, dass sie mal schauen wollte, wo ich denn bleibe, da sie sich schon Sorgen gemacht haben. Auch nicht schlecht J. Die beiden haben dann im freien übernachtet und ich bin in mein Zelt.
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